Pfingstlager 2002 - Bericht
Es ist schon eine Weile her seit unserem Pfila, das dieses Jahr nicht wie sonst bei Riems auf dem Bauernhof, sondern auf dem Nidaubergli stattfand. Dort wo in alten Zeiten einst ein Heustock stand, war heute ein kleines Fussballfeld, was sehr praktisch war, denn es regnete, wie immer an Pfingsten, sehr viel! Ein Mister X Spiel begleitete uns durch das ganze Lager. Dass es kein warmes Wasser gab, war nicht immer ganz einfach und manche jammerten darüber, dass sie nicht warm duschen konnten. Es gab jedoch die Möglichkeit, den Ofen einzufeuern, um damit den Boiler zu heizen. Doch das war Vielen zu kompliziert. Dasselbe Problem gab es in der Küche. Dort mussten wir zuerst warmes Wasser kochen, um abwaschen zu können.
Samstag
Wir trafen uns am Samstag, den 18. Mai 2002 um 09.30 am Treffpunkt im Berner Bahnhof. Um 13.00 kamen wir beim Haus an. Kurz darauf fing es an zu regnen und wir waren froh, noch gerade trocken angekommen zu sein. Nachdem alles eingerichtet war stand mit «TOTO» das 1. Spiel auf dem Programm. Andrea Riem, Yael und Sara organisierten dieses Spiel. Die Kinder hatten ihren Spass daran und vor dem Nachtessen erzählte Dänu seine Gedanken zum Lagerthema «Frühling». Anschliessend teilten wir die Kinder in 4 Kleingruppen ein, um noch über das gehörte Thema zu sprechen. Am Samstagabend wagten wir uns trotz Regen ins Freie, um dort, wie jedes Jahr, das Sugusspiel zu spielen. Auch ein paar Verletzte galt es anschliessend zu pflegen. Da Sara zum Notarzt ernannt wurde, wusste sie schon bei Alain Rickenbacher nicht genau was sie tun soll, als er sich in die Hand schnitt. Doch als dann noch der zweite Rickenbacher mit einer offenen Hand zu ihr kam, musste man sich langsam darüber Gedanken machen, was wohl die Mutter der beiden sagen wird?
Um Elf Uhr hatten sich die Kinder ihre Nachtruhe verdient.
Sonntag
Um acht Uhr war Tagwache und um halb neun gab es Morgenessen. Danach erzählte Gaudenz seine Gedanken zum Thema des Tages «Jesus im Mittelpunk von meinem Leben». Jetzt gab es einen Postenlauf quer durch den ganzen Wald, welcher Simu zusammengestellt hatte. Nach dem Mittagessen konnte jeder, der wollte, sein Basteltalent unter Beweis stellen. Unter der Leitung von Fabienne und Deborah wurden mit speziellen Farbstiften wunderschöne Bilder gemalt. Vor dem Nachtessen konnten sich die Kinder noch einmal richtig austoben. Wir spielten «Röiber & Poli». Feine, belegte «Brötli» gab es dann zum Nachtessen. Bis es dunkel wurde sangen wir nachher verschiedene Lieder. Dabei sassen wir draussen gemütlich in einem Kreis. Zum Abschluss des Tages gab es noch das «Nummernspiel», für das es dunkel sein musste. Anschliessend bekam jedes Kind noch ein kleiner Preis. Um Elf Uhr war Nachtruhe.
Montag
Frühstück war wieder um halb neun. Das heutige Thema war «Nächstenliebe». Dabei spielten wir zuerst ein kleines Theater von der Geschichte von Josef. Dann gab Fabienne einige Gedanken zum Thema weiter. Danach sassen wir ein letztes Mal in den Kleingruppen zusammen. Nun stand das Abschlussspiel auf dem Programm. Rund um das Lagerhaus waren verschiedene Posten, welche in Gruppen absolviert werden mussten. Die Grösste Überraschung gab es, als das Mister X Spiel aufgelöst wurde. Nur zwei Kinder fanden heraus, dass Simu Mister X war und das grosse Aha blieb nicht aus! Die Kinder meinten nur: Ich hab's mir doch gedacht, oder, ach darum?
Nach dem Mittagessen nahte langsam das Ende. Wie bei jedem Lager musste noch geputzt werden. Da jeder seine Aufgabe gut erfüllte, ging das sehr schnell. Noch beim Lagerhaus machten wir den Abschluss dieses genialen Pfila. Pünktlich um 18.04 kam unser Zug in Bern an und die Kinder konnten wohlbehalten zu Ihren Eltern zurückkehren, welche uns am Treffpunkt empfingen.
Gaudenz Schibli, Sara Bahr