Pfingstlager 2001 - Bericht

Samstag

Am Samstag, den 2. Juni 2001 trafen sich die 31 Teilnehmenden und ein Teil des zwölfköpfigen Leitungsteams am Bahnhof Jegenstorf und wurden mit dem Traktor und Wagen nach Iffwil zum Bauernhof der Familie Riem transportiert – gemäss unserem Lagerthema "Zäme ungerwägs". Nachdem sich alle auf der Heubühne einen Schlafplatz gesichert hatten, ging es sogleich los mit einem Spiel und dem ersten Teil der Lagergeschichte "Der kleine Prinz". Am Nachmittag konnten die Kinder wählen, ob sie ein intensives Fussballspiel bestreiten oder Gipsmasken basteln wollten. Leider begann es dann zu regnen, und wir mussten das Fleisch statt im Wald auf dem Grill bräteln. Aber geschmeckt hat es trotzdem!
Bis zum Eindunkeln tobten wir uns bei einem "Räuber und Poli-Spiel" rund um den Hof aus. Die Räuber (Kinder) wurden von den Polizisten (Leiter) ins Tenn eingesperrt und mussten phantasievolle Aufgaben erfüllen. Nach dem Abpfiff marschierten wir in den Wald und machten uns dort auf die Suche nach dem Schatz, der aus Süssigkeiten bestand und am Schluss verteilt wurde.

Sonntag

Nach einer nicht allzu langen Nacht und dem Morgenessen startete gleich die erste Gruppe zu einem Postenlauf im Wald. Unterdessen machten wir einige Spiele und bis die letzte Gruppe gestartet war, kam die erste schon fast wieder zurück.
Am Nachmittag standen wieder drei Möglichkeiten zur Auswahl – die Entscheidung fiel manchen nicht leicht: eine Seilbrücke bauen (oder zumindest der Versuch, am Schluss klappte es nämlich nicht), eine Waldhütte konstruieren oder ein Rugbyspiel und anschliessend "Ameisebröckli" auf dem Feuer bräteln. Langweilig wurde es auf jeden Fall niemandem! Anschliessend stand die Zeit zur freien Verfügung. Fast alle Kinder waren auf dem Schulhausplatz zu finden, wo ein weiteres Fussballspiel stattfand.
Nach dem Abendessen ging es wieder in den Wald, wo wir für die Leute, die zuviel Energie hatten, ein Spiel namens "Englische Bulldogge" organisierten, bei dem es nicht ganz unsanft zu und her ging! Zur Beruhigung sassen wir dann ums Feuer, sangen einige Lieder, hörten einen Input und assen Schoggibananen. Als es dann wirklich dunkel wurde, starteten wir das alljährliche Sugusspiel, das wir dieses Mal allerdings spontan durchführten. Bei diesem konnte nun wirklich die restliche Energie freigesetzt werden, und es wurde an diesem Abend etwas schneller ruhig auf der Heubühne!

Montag

Der Morgen kam schon wieder und nach dem Morgenessen und der Geschichte begann unser Schlussspiel. Dabei mussten in Gruppen verschiedene Disziplinen wie das Gewicht einer Sau schätzen, mit Pfeilen auf Ballone schiessen, Nägel einschlagen, Sackhüpfen oder eine Wasserstaffette bestritten werden.
Nachher hiess es schon packen, aufräumen, putzen, und was am Ende eines Lagers sonst noch so alles ansteht. Im Kreis tauschten wir dann noch unsere Meinungen und Eindrücke aus, und der endgültige Schluss bestand darin, dass Simon und ich im Brunnen landeten. Nass wurden wir also nicht nur wegen dem Regen!
Aber Spass gemacht hat das Lager sicher allen und ihr erinnert euch bestimmt auch gerne daran zurück. Wir sehen uns – im nächsten Jahr!

Ursina Stricker