Korsika 2000 - Bericht
Nach einer mehrstündigen Fahrt verteilt auf drei Kleinbussen und der Überfahrt nach Korsika mit der Fähre, erreichten wir den Zeltplatz, der in den folgenden zwei Wochen unser zu Hause sein sollte ...Das Wetter mochte unsere Erwartungen erfüllen, so dass wir jede Nacht unter freiem Himmel verbringen durften. Bei jedem Einschlafen sahen wir einen faszinierenden Sternenhimmel. Und das Zählen der Sternschnuppen gaben wir auch ziemlich schnell auf.
Der Strand bot uns viele Möglichkeiten! Surfen, Sonnenbaden, Schwimmen, Beachvolley, Schnorcheln, Kanu fahren, Klippenspringen, und vieles mehr. Am Strand boten sich aber auch immer wieder gute Gelegenheiten, um Gespräche zu führen.
Wir führten aber auch an jedem Morgen Gruppengespräche! Für alle waren diese Gespräche eine Bereicherung. Entweder, weil wir etwas von diesem genialen Gott hörten, oder weil wir ganz neue Seiten von Gott zu sehen - in dieser Umgebung war die Genialität seiner Schöpfung wirklich zu sehen und hören bekamen. Jeder konnte aus diesen Gesprächen etwas mitnehmen.
Als ersten Höhepunkt machten wir ein dreitägiges Trekking, in den nicht zu unterschätzenden, korsischen Bergen. Die Aussicht und der beruhigte Ehrgeiz waren der Lohn der Anstrengungen. Einige extreme Bedingungen, wie Steilheit des Geländes, schwere Lasten, Blasen, Hunger ... schweissten unsere Gruppe zusammen. Das Trekking war ein voller Erfolg und alle waren um ein paar Tage Erholung dankbar! Auch auf ein Luxus wie eine Dusche, griffen wir gerne wieder zurück!Nach einigen Glacekugeln in den Tagen nach dem Trekking nach mehreren Contests (der Gewinner verdrückte immerhin 16 Kugeln an einem Tag) klagte die Glaceverkäuferin über Muskelschmerzen im Unterarm gingen wir wieder auf Reisen. Wir teilten uns in drei Gruppen: die erste versuchten die steilsten Felswände Korsika möglichst verletzungslos zu erklimmen, die zweite Gruppe entschied sich für die Rundreise und die dritte blieb beim Zeltlager zurück.
Viel zu früh wurde unser Camp dann aber wieder abgebrochen, die Surfbretter aufs Dach montiert und das Gepäck verladen. Zurück blieben lädierte Glaceverkäufer, eingedrücktes Gras mitgenommen haben wir aber viele schöne Erinnerungen...
Tom